2015-06-22

meisterhaft fotografieren

Die Illusion unserer Zeit.

Sie wollen also meisterhaft fotografieren oder das Fotografieren erlernen – vielleicht nur richtig gute Bilder machen. 
Und wie die meisten Fotoanfänger glauben Sie wahrscheinlich ...

zum guten fotografieren braucht man unbedingt und immer,
das neueste und beste Equipe und muss dieses auch verbindlich beherrschen…?


NEIN … dies ist nur eine Halbwahrheit!
Im schlimmsten Fall ist es ein sicherer Weg zum Misserfolg.

Ich meine dieser Trugschluss erklärt, warum so viele Fotos mittelmäßig oder schlecht sind.


Die Fotografie und ihre technischen Möglichkeiten sowie die Wahrnehmung des Motiveinhalts sind im ständigen Wandel. Zum fotografieren und oder um gute bis eindrucksvolle Bilder erstellen zu können, braucht man zwei bis drei Faktoren die bestenfalls in Synthese zu einander stehen müssen. Zum einen schöpferisches Einfühlungsvermögen, zum anderen ein gewisses Maß an technischem Können. Wobei der zweite Teil in unserer heutigen Zeit, immer mehr in den Hintergrund tritt. Was aber NIE vernachlässigt werden kann und darf, sind die Grundsätze der Fotolehre. Viele Fotoamateure und auch Semiprofessionelle durchforsten digitale oder analoge Medien mit den Schlagwörtern nach dem heiligen Fotogral: „Wie fotografiere ich richtig, bei...?!“, „Was muss ich beachten bei...?“, „Bester …-Fotograf für ...“, „meine Bilder sind …, Warum ?!“ und kopieren danach die Vorgehensweise der Autoren und wundern sich, dass ihre Bilder, nicht annähernd so aussehen wie beschrieben. 
Sie fragen sich dann: "Warum ist das so ...? 
Eine einfache Antwort ist, der Autor gibt nicht alle fotografisch relevanten Informationen preis oder aber Ihnen fehlt die schöpferische Komponente. Es kann aber auch sein, dass sie sich nicht die Zeit nehmen, ihr Motiv zu studieren - es ggf. zu ananlysieren. Es könnte aber auch eine der anderen unzähligen fotografischen Variablen sein, die nicht beachtet wurden.

Meines Erachtens ist die Wichtigste Voraussetzung
 für eine gute Aufnahme  
das aufrichtige Interesse am Motiv.